Junge Humanisten - die aktive Jugend des Verbandes

Die JUNGEN HUMANISTEN, kurz JuHus, sind ein staatlich anerkannter und geförderter Jugendverband für nicht-religiöse Jugendliche. Er bietet die Chance, sich in einer Gruppe von Gleichgesinnten auszutauschen und zu treffen. Neben lokalen Aktivitäten werden mehrwöchige Urlaubsfreizeiten in den Sommerferien und Pfingstfahrten durchgeführt.

Die JuHus bilden auch Jugendgruppenleiter im Rahmen der Kampagne "juleica – macht niedersachsen lebendiger" aus.Die jungen Gruppenleiter/innen erhalten mit 16 Jahren dann ihre JULEICA (Jugendleiter/in-Card).

Auf Bundesebene haben sich junge Humanistinnen und Humanisten im Bundesverband der Jungen HumanistInnen in Deutschland e.V. zusammengeschlossen. Unter dem Titel "Die Lebensschmiede" widmete das bundesweit erscheinende Jugendmagazin "FLUTER" der Bundeszentrale für politische Bildung dem Jugendverband einen zweiseitigen Artikel.

Mehr Informationen zu den jungen Humanisten gibt es auf den Seiten der JuHu Hannover: http://www.juhus-hannover.de

 

Beratungsportal HelferLine ist online!

Foto: Christian Krüger, Step gGmbH
von links: Mariia, Mara und Anika

Mit einem Festakt im Jugendcafé Dr.Obs in der Odeonstraße in Hannover startete am 20. Oktober das neue Online-JugendBeratungsPortal „HelferLine“, das gemeinsam von dem Drobs-Präventionsteam der Suchthilfeeinrichtung Step gGmbH und den Jungen Humanisten Hannover betreut wird. Die Online-Beratung von Jugendlichen für Jugendliche ist bundesweit das erste seiner Art zu stoffungebundenen Süchten, speziell den Themen Ess-, Kauf- und Mediensucht.

Die Beratung erfolgt über das Online-Portal www.helferline.info; die Homepage und das Konzept wurden während der einjährigen Vorbereitungszeit zusammen mit den Jugendlichen entwickelt. Das Portal enthält Fragebögen zur Ermittlung des eigenen Suchtverhaltens, die Möglichkeit zur Eingabe von Fragestellungen an das Team oder die Verabredung zum Online-Chat mit den Beratern per E-Mail. Bei der Kommunikation über neue Medien ist die Hemmschwelle zum Aufsuchen eines Beratungsangebotes wesentlich niedriger, als bei telefonischen oder persönlichen Gesprächen, erklärte Daniel Nette, Jugendbildungsreferent der JuHus Hannover den Vertretern von Presse und Rundfunk, die großes Interesse an dem neuen Projekt zeigten.

Die Initiatoren von HelferLine setzen zum erfolgreichen Einsatz des Projekts vor allem auf das Aufgebot junger Berater, um eine Kommunikation auf gleicher Augenhöhe und im entsprechenden Sprachjargon der jungen Menschen anzubieten. „Es hat sich gezeigt, dass die Ratschläge von Erwachsenen bei den Jugendlichen meist in das eine Ohr rein und durch das andere Ohr wieder raus gehen“, so Serdar Sardis, Geschäftsführer des Suchthilfeberaters Step. Sinnvoller sei es, dass die Beratung von jungen Menschen erfolgt, die sich in die Jugendlichen hineinversetzen und mit den Problemen der Generation identifizieren können. Die jungen ehrenamtlichen Ansprechpartner im Chat sind gegenwärtig die ausgebildete Krisenberaterin Mara (24), die ihren Bachelorstudiengang in Psychologie absolviert hat, Mariia (21), derzeit Studentin in Sozialwissenschaften und die 18-jährige Schülerin Anika, die bereits seit vier Jahren Jugendliche betreut.

Finanziell gefördert wird HelferLine durch die Stiftung „ MEHR Aktion für Kinder und Jugend e.V.“ und die Stiftung des Paritätischen Niedersachsen, transpari. Weitere Informationen über das Projekt können per E-Mail an kontakt@helferline.info oder telefonisch unter 0511 18561 bei Daniel Nette angefordert werden.

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Initiatoren und Sponsoren von HelferLine

Foto: Christian Krüger, Step gGmbH
von links: Serdar Sardis, Geschäftsführer der Step gGmbH; Alexa von Wrangell, Vorsitzende "MEHR Aktion"; Carmen Sievers, stellvertr. Vorsitzende "MEHR Aktion"; Jürgen Steinecke, Landesgeschäftsführer Humanistischer Verband Niedersachsen; Sebastian Böstel, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen e.V.